{"id":890,"date":"2020-05-19T11:10:34","date_gmt":"2020-05-19T10:10:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.traumanetzsalzburg.at\/tnw2015\/?p=890"},"modified":"2020-05-19T11:11:04","modified_gmt":"2020-05-19T10:11:04","slug":"uniklinikum-und-ukh-intensivieren-ihre-zusammenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.traumanetzsalzburg.at\/tnw2015\/uniklinikum-und-ukh-intensivieren-ihre-zusammenarbeit\/","title":{"rendered":"Uniklinikum und UKH in Salzburg intensivieren ihre Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"<p>In der Covid-Phase 2 werden Unfallpatienten abgestimmt in beiden H\u00e4usern versorgt<\/p>\n<p>In der akuten Covid-Phase 1 wurde das Haus A (Chirurgie West) am Uniklinikum Campus LKH zum Akutspital f\u00fcr nicht infizierte Patientinnen und Patienten in der Versorgungsregion 51 (Salzburger Zentralrum) umfunktioniert. Damit konnte die Uniklinik f\u00fcr Orthop\u00e4die und Traumatologie ihre Leistungen nur mehr eingeschr\u00e4nkt anbieten. Daher \u00fcbernahm das UKH zentral f\u00fcr die VR 51 die weitgehende Versorgung von Unfallpatienten. \u201eDie Zusammenarbeit zwischen den beiden H\u00e4usern und Tr\u00e4gern hat sich bestens bew\u00e4hrt. Daher wird sie nun in der Phase 2 fortgesetzt, in der es um das schrittweise und koordinierte Hochfahren der Leistungen in den Spit\u00e4lern geht\u201c, betonen Paul Sungler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Salzburger Landeskliniken, und Herbert Koutny, Direktor der AUVA-Landesstelle Salzburg.<\/p>\n<p>An den beiden Standorten mussten w\u00e4hrend der Covid-Phase 1 insgesamt 1000 geplante Eingriffe verschoben werden. Gleichzeitig rechnen Wolfgang Voelckel, \u00c4rztlicher Leiter des UKH, und Thomas Freude, Primar der Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Orthop\u00e4die und Traumatologie, ab der \u00d6ffnung der Grenzen und dem Beginn der Urlaubssaison mit einem deutlichen Anstieg an akuten Unfallpatienten. Nur durch eine intensivere Kooperation kann eine ad\u00e4quate Versorgung gesichert werden. \u201eWir verstehen uns als ein Traumazentrum und haben in enger Abstimmung eine gute L\u00f6sung gefunden\u201c, betont Voelckel.<\/p>\n<p>Konkret wird es f\u00fcr akute Trauma-Patienten Aufnahmetage an den jeweiligen Standorten geben, die dem Roten Kreuz kommuniziert werden: Akut Verunfallte werden in Wechsel an geraden und ungeraden Tagen ins Uniklinikum bzw. ins UKH eingeliefert. Arbeitsunf\u00e4lle werden gem\u00e4\u00df Auftrag tagesunabh\u00e4ngig immer am UKH behandelt. \u201eBei gr\u00f6\u00dferen Unf\u00e4llen mit mehreren Verletzten stimmen wir uns so wie bisher unb\u00fcrokratisch ab, wohin welche Patientinnen und Patienten gebracht werden sollen. F\u00e4lle mit speziellen Verletzungen, die weitere Fachdisziplinen wie beispielsweise die Herzchirurgie erfordern, und besonders betagte Patientinnen und Patienten mit schweren Vorerkrankungen werden generell im Uniklinikum versorgt\u201c, erkl\u00e4rt Freude.<\/p>\n<p>Diese Weiterentwicklung der Zusammenarbeit setzt in Salzburg eine bereits mehrj\u00e4hrige Tradition fort: 2010 wurde das Uniklinikum, 2014 dann auch das Unfallkrankenhaus von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Unfallchirurgie als \u00fcberregionales Traumazentrum zertifiziert. 2014 wurde das Traumanetzwerk (www.traumanetzsalzburg.at) ins Leben gerufen, in das alle unfallchirurgischen Kliniken des Bundeslandes und der angrenzenden Regionen eingebunden sind. Dank des Traumanetzwerks sind die \u00dcberlebens-Chancen f\u00fcr schwerstverletzte Patientinnen und Patienten deutlich gestiegen. Sie liegen nun im Bundesland bei mehr als 90 Prozent und damit \u00fcber dem internationalen Benchmark.<\/p>\n<p>Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als gr\u00f6\u00dfter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit 6400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als 73.000 vollstation\u00e4re, 9000 tagesklinische und 940.000 ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus und Campus Christian-Doppler-Klinik in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit und Tamsweg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Covid-Phase 2 werden Unfallpatienten abgestimmt in beiden H\u00e4usern versorgt In der akuten Covid-Phase 1 wurde das Haus A (Chirurgie West) am Uniklinikum Campus LKH zum Akutspital f\u00fcr nicht infizierte Patientinnen und Patienten in der Versorgungsregion 51 (Salzburger Zentralrum) umfunktioniert. 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